Assistenzhunde sind mehr als nur Haustiere; sie sind Arbeitspartner, Lebensretter und Pfeiler der Unabhängigkeit für Millionen von Menschen. Ihre spezialisierte Ausbildung ermöglicht es ihnen, entscheidende Aufgaben zu übernehmen, die die Auswirkungen einer Behinderung mildern und einen tiefgreifenden Unterschied in der Lebensqualität machen.
Aber wussten Sie, dass der Schlüssel zu ihrem Erfolg oft in ihrer Genetik?
Arten von Assistenzhunden
Die Kategorie der Assistenzhunde umfasst ein breites Spektrum an Funktionen, die jeweils eine strenge, auf spezifische Bedürfnisse zugeschnittene Ausbildung erfordern. Es ist entscheidend, zwischen den verschiedenen Rollen zu unterscheiden, die diese Hundehelden übernehmen:
- Medizinische und körperliche Assistenzhunde
Diese medizinischen Assistenzhunde sind darauf trainiert, auf spezifische körperliche oder medizinische Krisen zu reagieren, Sicherheit zu bieten und Dritte zu alarmieren:
- Assistenzhunde für Menschen mit körperlicher Behinderung (LPF-Hunde): Sie helfen bei alltäglichen Aufgaben, wie dem Öffnen von Türen, dem Aufheben heruntergefallener Gegenstände oder dem Drücken von Notrufknöpfen.
- Diabetikerwarnhunde: Sie sind in der Lage, über ihren Geruchssinn plötzliche Veränderungen des Blutzuckerspiegels ihres Halters zu erkennen und vor einer Unter- oder Überzuckerung zu warnen.
- Epilepsiewarnhunde: Sie können ihren Besitzer vor einem bevorstehenden Anfall warnen oder während eines Anfalls bei der Person bleiben, um sie zu schützen.
- Blindenführhunde: Ihr Erfolg liegt nicht nur in ihrem strengen Training, sondern auch in einer sorgfältigen genetischen Selektion, die das optimale Temperament und die Gesundheit für die Betreuung gewährleistet.
- Psychiatrische Assistenzhunde und emotionale Unterstützung
Ein psychiatrischer Assistenzhund ist darauf trainiert, Aufgaben zu erfüllen, die die Symptome einer diagnostizierten psychischen Erkrankung lindern, während der Hund zur emotionalen Unterstützung (Emotional Support Animal) Trost spendet, ohne für spezifische Aufgaben trainiert zu sein, wobei die Gesetzgebung und der öffentliche Zugang erheblich variieren.
- Autismus-Assistenzhunde: Helfen, Ruhe zu bewahren, repetitives Verhalten zu unterbrechen und das Weglaufen bei Kindern oder Erwachsenen mit Autismus-Spektrum-Störung zu verhindern.
- Assistenzhunde für Angststörungen: Sind darauf trainiert, Panikattacken oder starke Angstzustände zu erkennen und zu mildern, zum Beispiel durch Anwendung von tiefem Druck oder indem sie die Person an einen sicheren Ort führen.
Wenn Sie sich fragen, was ein Hund zur emotionalen Unterstützung ist, sollten Sie wissen, dass diese (Emotional Support Animals oder ESA) rechtlich gesehen nicht für spezifische Aufgaben ausgebildet sind und im Allgemeinen nicht die gleichen öffentlichen Zugangsrechte haben wie ein Assistenzhund mit spezifischen psychiatrischen Aufgaben. Der präzisere Begriff für Letzteres ist psychiatrischer Assistenzhund.
Die Rassen der Assistenzhunde
Der Erfolg eines Assistenzhundes ist nicht nur eine Frage des Trainings; die Genetik ist ein entscheidender Faktor für sein Temperament, seine Gesundheit und seine Arbeitsfähigkeit. Assistenzhunde bestimmter Rassen werden ausgewählt aufgrund ihres:
- Temperaments: Sie müssen ruhig, selbstsicher und stressresistent sein.
- Gesundheit: Ein Hund, der für einen langen Dienst bestimmt ist, muss eine robuste Gesundheit haben und frei von Erbkrankheiten sein.
Zu den häufigsten Rassen für emotionale Unterstützung und Assistenz gehören Labradore, Golden Retriever und Pudel, aber die Eignung muss immer individuell bewertet werden.
Bei Koko Genetics liefern wir Ihnen die wesentlichen Informationen, um die besten Entscheidungen zu treffen:
- Entdecken Sie die Rasse Ihres Haustieres.
- Identifizieren Sie relevante genetische Merkmale (Temperament und Eignung).
- Beugen Sie genetischen Erbkrankheiten vor.
Die Gesundheit und die Dienstfähigkeit eines Assistenzhundes beginnen in seiner DNA. Informieren Sie sich mit dem DNA-Test für Hunde von Koko Genetics.